Erwerbslosenberatungsstelle "Alte Kaplanei"

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Wichtiger Hinweis - Update -:

Um einer Verbreitung des CORONAVIRUS entgegenzuwirken und um den Gesundheitsschutz zu gewährleisten, bieten wir weiterhin über Email und Telefon Beratung an.

Termine vor Ort - bis auf Weiteres nur nach telefonischer Vereinbarung.

Auch in dieser schwierigen Zeit sind wir weiterhin für Sie da.

 

  • Bitte nutzen Sie deshalb die Möglichkeit der telefonischen Beratung (0241-512005), über Email:  heinrichs@sozialwerk-aachen.de oder über den Postweg.

  • Neu: Videotelefonie: Face-to-face-Gespräche trotz Entfernung

    Was Sie dafür benötigen:
  • Für die Videotelefonie über Internet brauchen Nutzer ein Smartphone mit Frontkamera oder einen PC mit integrierter oder externer Webcam. Eine Kurzanleitung zum Ablauf und kostenlosen Download des benötigten Programmes wird in Kürze hier zur Verfügung gestellt.
  • Die Anrufe selbst können Nutzer über WLAN oder Mobilfunk tätigen. Über WLAN fallen keine Kosten an, über mobile Daten nur dann, wenn keine Internet-Flatrate vorhanden ist oder sas zur Verfügung stehende Datenvolumen ausgeschöpft ist

 

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen, die dazu dienen, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.

Bleiben Sie gesund!

Die Mitarbeiter der Erwerbslosenberatungsstelle

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Beratung bei folgenden Fragen

Sie sind auf der Suche nach Arbeit? Ihnen droht der Verlust Ihres Arbeitsplatzes? Sie sind verloren im
Dschungel der Paragraphen und Gesetze rund um den SGBII-Antrag?

Wenn Sie diese oder ähnliche Themen zurzeit beschäftigen, kommen Sie in unsere Beratungsstelle!

Die Beratung ist kostenlos, vertraulich, behördenunabhängig und unterliegt der Schweigepflicht.

Im Einzelgespräch entwickeln wir nach Klärung der wirtschaftlichen Verhältnisse gemeinsam die nächsten Schritte
in Richtung (Wieder-) Einstieg in den Beruf oder beraten über weitergehende Hilfen (z.B. Coachings).

Unser Ziel ist es, Sie auf dem Weg (zurück) in die Arbeit zu begleiten und Ihnen praktische Unterstützung im Alltag zu bieten.

Die Beratungsstelle ist im sozialen und arbeitsmarktpolitischen Bereich vernetzt, arbeitet behördenunabhängig und hat Lotsenfunktion. Menschen können sich freiwillig beraten lassen. Informationen werden vertraulich behandelt.

 

Wobei können wir helfen?

Sicherung der wirtschaftlichen Situation

- Überprüfung von Bescheiden
- Beantragung von Sozialleistungen

- Beratung gegen Arbeitsausbeutung

Neue Wege zum Arbeitsmarkt finden

- Stellensuche
- Bewerbungscoaching
- Informationen zu beruflicher Weiterbildung und Qualifizierung

Klärung sozial- und arbeitsrechtlicher Fragen
NEU: Beratung gegen ausbeuterische Beschäftigung
Psychosoziale Beratung

- Stabilisierung im Alltag
- berufliche Rehabilitation
- Förderung sozialer Teilhabe

Probleme bei drohender Arbeitslosigkeit
Weitervermittlung zu anderen Diensten und Einrichtungen

 

Kommen Sie zu uns!

  • Vereinbaren Sie möglichst telefonisch einen Beratungstermin!
  • Kommen Sie (dann) einfach zu den Öffnungszeiten in unsere Beratungsstelle!
  • Kommen Sie zu einer Gruppen- oder Infoveranstaltung!

Ein Angebot für

  • erwerbslose Menschen mit ALG II Bezug
  • Erwerbslose nach dem SGB III
  • ältere Erwerbslose
  • Berufsrückkehrende
  • von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen
  • Beschäftigte mit Aufstockerleistungen
  • Zugewanderte im SGB II-Bezug
  • Menschen in prekärer Beschäftigung
  • Menschen, die Unterstützung für faire Arbeitsbedingungen brauchen

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Neu: Ab 2020 wird unter Einbeziehung der Erwerbslosenberatungsstellen in NRW ein Netzwerk gegen ausbeuterische Beschäftigung aufgebaut

Arbeitsschutzkontrollen in Schlachthöfen zeigen gravierende Mängel. Das Land NRW plant den Aufbau einer landesweiten Beratungsinfrastruktur gegen Arbeitsausbeutung.

Arbeitsausbeutung ist aber leider nicht nur ein Thema in der Fleischindustrie. Die häufigsten Beschwerden betreffen die folgenden Bereiche: fehlender Lohn, gesetzwidrige Lohnabzüge, Arbeitsunfälle, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und unbezahlter Urlaub, Überstunden, ungerechtfertigte Kündigung sowie fehlende Papiere. Wichtig ist auch die allgemeine Beratung zu Grundrechten am Arbeitsplatz, die sich nach den Fragen der Ratsuchenden richtet und im Sinne der Prävention erfolgt. Besondere Probleme bestehen auch hinsichtlich der Einhaltung und Durchsetzung fairer Beschäftigungsbedingungen in der Leiharbeit, bei der in allen Branchen praktizierten Entsendung von Beschäftigten mittels Werkverträgen sowie bei der (Schein-) Selbständigkeit von Zugewanderten.

Das Arbeitsministerium plant deshalb den Aufbau eines landesweiten Beratungsnetzwerkes gegen Arbeitsausbeutung, das aus bestehenden Beratungsprojekten und den mit Mitteln des Land und des Europäischen Sozialfonds geförderten Erwerbslosenberatungsstellen bestehen soll.“ Den Presseartikel finden Sie hier.

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Das Projekt Arbeit und Leben NRW

Bereits seit 2013 berät Arbeit und Leben NRW Arbeitnehmer*innen aus Mittel- und Osteuropa bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Ab dem 01. Januar 2020 werden die Beratungsangebote nun für Arbeitnehmer*innen aller EU-Herkunftsländer geöffnet, die in NRW von ausbeuterischen oder prekären Arbeitsverhältnissen betroffen sind. Auch werden Netzwerke und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Behörden weiter ausgebaut, so zum Beispiel mit den Erwerbslosenberatungsstellen in NRW.

Hier bietet das Projekt Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten kostenlos und unbürokratisch Hilfe an.

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Arbeitsschutz beispielsweise in der Fleischverarbeitung

Wenn Probleme mit dem Arbeitsschutz bestehen , kann man sich an die Arbeitsschutzverwaltung Nordrhein-Westfalen wenden.

Ihre Rechte und wo Sie Unterstützung bekommen. | Вашите права и къде можете да намерите подкрепа. | Państwa prawa i gdzie uzyskać pomoc. | Drepturile dumneavoastră şi unde puteţi găsi sprijin. | Az Ön joga és a támogatást nyújtók.

Hier bekommen Sie Hilfe.

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Projekt Faire Mobilität

Das Projekt Faire Mobilität hilft, gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten auf dem deutschen Arbeitsmarkt durchzusetzen. Die politische Verantwortung für das Projekt liegt beim DGB-Bundesvorstand. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den DGB-Gewerkschaften.

Hier werden wichtige Informationen gegeben und häufige Probleme besprochen, Fälle dargestellt und Beratungsstellen mit Kontakten benannt

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KOK - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.

Der KOK e.V. ist ein Zusammenschluss von Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel und weiteren Organisationen, die zu Menschenhandel, Ausbeutung und Gewalt an Migrantinnen arbeiten. Mehr Informationen hier.

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Arbeitszeitkalender – Durch Aufschreiben von Arbeitszeiten den Lohn sichern

Das Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung hat gemeinsam mit Beratungsstellen und dem DGB-Rechtsschutz einen Arbeitszeitkalender entwickelt. Migrantinnen und Migranten haben so die Möglichkeit ihre Arbeitszeiten schriftlich zu dokumentieren. Der Arbeitszeitkalender gibt ebenfalls einen Überblick zum deutschen Arbeitsrecht und macht auf Indikatoren zu Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung aufmerksam. Des Weiteren enthält er eine Vorlage für eine Geltendmachung von Lohnforderungen. Der Arbeitszeitkalender ist derzeit in verschiedenen Sprachen verfügbar.

Dieser Kalender hilft dabei, wichtige Informationen über Dein Arbeitsverhältnis zu

dokumentieren. Bewahre ihn gut auf! Download in vielen verschiedenen Sprachen.